|
Die Atkins - Diät ist nach Ihrem Erfinder Robert Atkins benannt. Sie basiert auf dem Low-Carb Prinzip. D.h. durch eine starke Reduktion von Kohlenhydraten bei der Nahrungsaufnahme soll die Fettverbrennung gesteigert werden, wobei Fett und Eiweiß als Energieträger fungieren.
Die Atkins - Diät wird in 4 Phasen eingeteilt:
- Ketose: Der Stoffwechsel des Körpers wird durch Kohlenhydratentzug auf Fettverbrennung umgestellt. Fettsäuren in der Leber werden in Ketonkörper ungewandelt.
- Phase I: Einleitungsdiät 14 Tage lang sollen dem Körper nicht mehr als 20g Kohlenhydrate täglich zugeführt werden. Brot ist gänzlich verboten. Die 20g Kohlenhydrate sollen in Form von Gemüse zugeführt werden.
- Phase II: Reduktionsphase - Reduktionsdiät Pro Woche dürfen dem Körper nun 5g Kohlenhydrate mehr zugeführt werden. Sobald man nichtmehr abnimmt wird die Kohenhydratmenge wieder um 5g pro Woche verringert. Auf diese weise kann jeder für sich selbst ausloten, wie groß die erlaubte Mange an Kohlenhydraten ist.
- Phase III: Vor-Erhaltungsphase Die Kohlenhydratmenge kann nun um 10g pro Woche erhöht werden, solange man dabei nicht zunimmt.
- Phase IV: Erhaltungsdiät Das Wunschgewicht ist nun erreicht, es steigt die Menge der erlaubten Lebensmittel.
Beurteilung der Atkins - Diät:
Nachteile:
- Durch vermehrte Ketonkörper im Blut kann es zu Blutbildveränderungen kommen
- Für Personen die an Diabetes oder Niereninsuffizienz leiden ist diese Diät ungeeignet.
- Durch den Mangel an Kohlenhydraten und einem Überschuß an Fett ist Atkins - Diät nicht ausgewogen.
- Viele Mediziner gehen davon aus, das eine derart ketonreiche Ernährung zu Leberschäden, Niereninsuffizienz und Verdauungsstörungen führen kann.
Vorteile:
- Eine Gewichtsreduktion wird durch diese Diät tatsächlich erreicht.
- Die Ketonkörper im Blut wirken appetithemmend, so dass ein starkes Hungergefühl, wie es bei verschiedenen Diäten der Fall ist, wahrscheinlich nicht auftreten wird.
|